Naturschutzgebiet Auried bei Kleinbösingen

 

Blässhühner mit Jungen im Naturschutzgebiet Auried bei Kleinbösingen

Naturschutzgebiet Auried Kleinbösingen

So schön bei Regen im Naturschutzgebiet Auried bei Kleinbösingen 

Kiesabbau erweckt neues Leben

 

Ab 1963 wurde auf dem heutigen Auriedgelände Kies ausgebeutet. Dadurch entstanden verschiedene Strukturen wie Sandbänke, Kiesinseln, Tümpel und Weiher, die denjenigen der ehemaligen Auenlandschaft sehr ähnlich waren. Dank kleinen Restpopulationen der ursprünglichen Auenbewohner konnte der neue, künstlich entstandene Lebensraum wieder besiedelt werden.

 

Noch zur Zeit der Kiesausbeutung anfangs der 70er Jahre wurden Naturschützer auf die erstaunliche Artenvielfalt der Kiesgrube, die als erlaubte Kehrichtdeponie genutzt wurde, aufmerksam. Sie organisierten sich zu einem «Initiativkomitee zum Schutz der Weiher von Kleinbösingen». Doch der Gemeinderat hatte feste Pläne und wollte die Zone dem Industriegebiet Bösingen/Laupen anschliessen. Sogar eine Eisenbahnbrücke über die Saane war vorgesehen. So wurden die Teiche zum Streitobjekt zwischen dem Initiativkomiteeund dem Gemeinderat.

Nach etlichen Diskussionen und Verhandlungen war es am 19. April 1980 endlich so weit. Die Gemeindeversammlung von Kleinbösingen genehmigte den Verkauf des Aurieds für 415 000 Franken an Pro Natura. Die Finanzierung erfolgte durch die Schoggitaler-Aktion 1981. Eine Auriedkommission wurde eingesetzt, welche Pflege und Schutz sichern sollte. Der Verkauf des Aurieds war ebenfalls ein grosses.Glück für die finanzielle Entwicklung der Gemeinde Kleinbösingen.





Da war ein Biber am Werk Naturschutzgebiet Auried Kleinbösingen 6.3.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier kann man unbeobachtet Laubfrösche,Vögel und Enten beobachten

Heute ist das Auried ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Der Laubfrosch zählt zu den stark gefährdeten Arten der Schweiz. Daher ist die Schaffung eines Netzwerkes von Laubfroschgewässern und naturnahen Korridoren sehr wichtig. Von der einst zusammenhängenden Laubfroschpopulation sind in der Saane-Au lediglich drei Populationen, in Niederried-Oltigenmatt, im Auried bei Kleinbösingen und im Saaneboden unterhalb der Staumauer von Schiffenen, erhalten geblieben. Eine weitere Population besiedelt den Röselisee bei Kriechenwil.

 



Aber auch als Brut-, Rast- und Überwinterungsort für Vögel ist das Auried wichtig. Bis heute wurden 189 verschiedene Vogelarten beobachtet, wovon rund 60 Brutvögel sind. Als typischer Brutvogel der Auenlandschaft ist der Flussregenpfeifer regelmässig anzutreffen. Weiter können im Auried unzählige seltene Kleintiere wie Stabwanze, Gelbrandkäfer oder Wasserskorpion beobachtet werden.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auried Kleinbösingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schottischen Hochlandrinder dagegen werden auf Flächen eingesetzt, die früher regelmässig gemäht wurden, ohne dass das Mähgut verwendet werden konnte. Sie sind anspruchslos und an das magere Futter sowie die ganzjährige Freilandhaltung bestens angepasst.

Inhalt Freiburger Nachrichten 2001


Silberreiher 25.2.2015
25.2.2015

Silberreiher im Naturschutzgebiet Auried Kleinbösingen 25.2.2015

 
Goldammer 3.6.2014
Goldammer im Auried Kleinbösingen 3.6.2014
Auried Kleinbösingen 13.3.2014

Schwarzspecht

Saane beim Auried Kleinbösingen

Schwarzspecht am Saaneufer bei Bösingen in der Nähe vom Naturschutzgebiet Auried Kleinbösingen.
Der Specht hackt und hackt und sucht nach Nahrung. 10 Meter vom Wanderweg lässt er sich auch nicht von Spaziergängern stören.

Naturschutzgebiet Auried Kleinbösingen
Naturschutzgebiet Auried Kleinbösingen 9.4.2014
Naturschutzgebiet Auried Kleinbösingen 23.5.2014
Naturschutzgebiet Auried Kleinbösingen 25.1.2015
Bekassine 28.1.2015
Turmfalke 28.1.2015
 

Bekassine